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Jesus sprach zu Nathanael: „Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbau warst, sah ich
dich
.“ (Johannes; 1, 48 ) 


Jesus sagt: Komm, und folge mir nach!
 






Wenn wir das Wort auseinander nehmen kommen wir auf Be-rufung. Also auf "rufung",  genau "ruf".
Gott ruft uns, jeden an seinen Ort.
 'Gott ruft jeden, aber mit einer anderer Stimme’, so Y. Congar.
Ob Ehe oder Priestertum.  Die Berufung ist die Einladung Gottes, die wir annehmen oder ablehen können. Gott gibt uns die Freiheit dazu.

In welche Richtung zieht es mich immer wieder im Leben? Nehme ich ernst, was meine innere Stimme mir sagt? Lasse ich an mich herankommen, was mich von aussen her herausfordert?
Es verbirgt sich vieles an Wünschen, Sehnsüchten, Vorstellungen in uns. So können wir diesen Ruf über hören und uns allerlei Erklärungen zurechtlegen, die ihn in Schach halten soll. (Sarah Amanda)
Um die Berufung nicht in Schach zu halten sagt Jesus:
„Wenn das Weizenkorn nicht stirbt bringt es keine Frucht, wenn es aber stirbt bringt es viele Frucht.“
Dass heisst eben, wenn das eigene ICH nicht stirbt, also mein WOLLEN, kann Gott nicht in uns arbeiten, kann nicht unser Führer, Hirte sein. Wenn aber das eigene ICH stirbt, dass heisst also, wenn dass eigene WOLLEN STIRBT und DURCH DEN WILLEN GOTTES ERSETZT WIRD, kann Gott in uns arbeiten, kann Gott unser Führer und Hirte sein. Nur durch den Willen Gottes können wir zum Guten, zum ewigen Ziel kommen. Gott wird nichts von uns verlangen, was uns nicht glücklich macht. Vielleicht ist das von Gott ins Auge gefasste Glück tiefer und grösser als das, woran wir unser Glück festmachen. Können wir vertrauen, dass Gott das kleine Glück nimmt, weil er weiß, dass das andere für uns das grössere Glück ist?

Wir sollen uns der Führung Gottes anvertrauen. Gott schreibt auch auf krummen Linien gerade.
Der Ruf Gottes, die Berufung, macht uns darauf aufmerksam, dass wir noch zu mehr oder Grösserem fähig sind, dass es noch eine andere Seite zum bisherigen Leben geben kann. Gott will nur für uns dass Gute. Gott weiss ganz genau, sogar besser als wir selber, was wir brauchen. Der innere Ruf kann  mit einem äusseren Anstoss zusammenfallen: Plötzlich gerät alles in Bewegung, Teile des Lebens oder das ganze Leben wird neu ausgerichtet-so wie es auch die Jünger tun, die Jesus nachfolgen.

Folgen wir also unserer Berufung. Jeden ruft Gott an seinen Ort.
So wie Y.Congar sagt: „Gott ruft jeden mit einer anderer Stimme.“
Man muss die Stimme Gottes in sich sprechen lassen. Um eine grössere Sicht des Willens Gottes soll man sich im Gebet an Gott wenden; „Herr, was ist dein Willen? Forme meine Wünsche nach deinem Willen um.“  "Ein Kind kann sich auf dem Heimweg nie verlaufen, wenn es sich an der Hand des Papa hält, so wirst auch du dich auf deinem geistlichen Weg nie verlaufen, wenn du deinen Willen fest im Willen Jesu hältst."
Papst Benedikt: "Die Botschaft lautet: Folgt nicht dem Weg des Stolzes, sondern dem der Demut. Schwimmt gegen den Strom: hört nicht auf die gewinnsüchtigen und verlockenden Stimmen, die heute vielerorts Lebensmodelle propagieren, die von Arroganz und Gewalt, von Überheblichkeit und Erfolg um jeden Preis, vom äußeren Schein und vom Besitz auf Kosten des Seins durchdrungen sind. Ihr seid die Adressaten so vieler Botschaften, die zu euch vor allem durch die Massenmedien gelangen! Seid wachsam! Seid kritisch! Folgt nicht der Welle, die diese mächtige Kampagne der Überredung hervorbringt! Habt keine Angst, liebe Freunde, die »alternativen« Wege zu bevorzugen, die uns von der wahren Liebe aufgezeigt werden: ein nüchterner und solidarischer Lebensstil; aufrichtige und reine Gefühlsbeziehungen; ein rechtschaffener Einsatz im Studium und in der Arbeit; das tiefe Interesse am Gemeinwohl. Habt keine Angst, anders zu erscheinen und für das kritisiert zu werden, was erfolglos und altmodisch erscheinen mag: eure Altergenossen, aber auch die Erwachsenen, und besonders diejenigen, die der Gesinnung und den Werten des Evangeliums am fernsten zu stehen scheinen, haben ein tiefes Bedürfnis danach, jemanden zu sehen, der es wagt, entsprechend der von Jesus Christus geoffenbarten Fülle des Menschseins zu leben."
„Zu begreifen, wann und wie wir wirklich in der Liebe zu Gott wachsen - und welche  Wege Gott dafür bereitet hat - ist eine lebenslange, spannende Sache.“  

Der heilige Vater: "Daher ist es die unerläßliche Pflicht eines jeden, Tag für Tag den Weg zu suchen und zu erkennen, auf dem der Herr ihm persönlich entgegengeht. Liebe Freunde, stellt euch allen Ernstes die Frage nach euer Berufung, und seid bereit, dem Ruf des Herrn zu folgen und jenen Platz einzunehmen, den er schon immer für euch bestimmt hatte."
(JPII, aus der Botschaft an die Jugend 1998)
Johannes Paul II erklärte in einer Ansprache an die Seminaristen und Kleriker in Guadalajara 12 am 30. 1. 1979: „Öffnet im Vertrauen auf den Herrn euer Herz dem Wirken des Heiligen Geistes; öffnet es in Bereitschaft ohne Grenzen... Es lohnt sich, der Sache Christi zu dienen, die tapfere und entschlossene Herzen braucht; es lohnt sich, für den Menschen da zu sein um Christi willen, ihn zu Christus hinzuführen, ihn zu fördern und ihn auf dem Weg zur Ewigkeit zu begleiten; es lohnt sich, sich für ein Ideal zu entscheiden, das euch große Freuden schenken wird, wenn es auch gleichzeitig nicht geringe Opfer fordert. Der Herr verläßt die Seinen nicht!“

Das wir immer mehr unsere Berufung, die wir von Gott empfangen haben, spüren
wünscht Ihnen Kevin

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