Vom US-Profi-Fussballer zum Priester

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Chase Hilgenbrinck (26) beendet seine Karriere vorzeitig, um Priester zu werden. „Ich würde dieses Spiel nicht aufgeben für irgendeinen anderen Job. Aber ich gehe weiter für den Herrn.“

Foxborough (kath.net)
In seiner Zeit als Profi-Spieler in Chile ging er gerne in die Kirche und erinnerte sich an die Sonntage seiner Kindheit. Auch als vergangene Weihnachten sein Traum in Erfüllung ging – ein Vertrag in der US-Major League – ließ ihn seine katholische Religion nicht los.
„Ich habe mich zu etwas Größerem gerufen gefühlt“, sagt Chase Hilgenbrinck gegenüber US-Today. „Früher habe ich gedacht, dieser Ruf könnte der Profi-Fußball sein. In den letzten paar Jahren habe ich entdeckt, dass meine Seele Hunger nach etwas anderem hat. Ich habe im Gebet unterschieden, dass es mich zur katholischen Kirche rief. Ich möchte nicht, dass dieser Ruf an mir vorbeigeht.“
Am Montag folgte der 26-jährige Hilgenbrinck diesem Ruf. Er trat vom Profi-Sport zurück und verließ sein Team „New England Revolution“, um ins Priesterseminar einzutreten. Danach möchte er in seiner Heimatpfarre in Illinois Priester sein.

Nicht, dass der Fußball keinen Spaß mehr macht. „Ich würde dieses Spiel nicht aufgeben für irgendeinen anderen Job. Aber ich gehe weiter für den Herrn. Ich will den Willen des Herrn tun, ich will tun, was Er für mich will, nicht was ich für mich selbst will.“
Die persönliche Beziehung zu Christus wurde stärker und der Ruf zum Priestertum schon länger zu vernehmen. Doch er zögerte. „Ich habe Hürden aufgebaut, gesagt, ich sei nicht würdig für einen solchen Ruf.“ Oder nicht bereit, oder nicht in Eile. „Aber nach und nach sind die Hürden abgefallen.“

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