Sich für ihn entscheiden bedeutet, ewig zu leben.
Sich gegen ihn zu entscheiden bedeutet der ewige Tod.


Das Leben ist eine entscheidung für das ewige Leben, nämlich ob ich in Freiheit für Gott oder sich gegen Gott entscheide.
Die wahre Freiheit haben wir ja auf Seite 4 genau besprochen. Papst Benedikt XVI. hatte es dir genau erklärt:
Ohne Gott fehlt das Wesentliche, fehlt das Licht, fehlt der Grund, fehlt der große Sinn des Menschseins. Er hat verstanden, dass wir Gott nur aus seinem Wort erkennen können. Der junge Mann erkennt, dass Gottes Gebote keine Hindernisse für die Freiheit und für ein schönes Leben darstellen, sondern den Weg anzeigen, den man gehen muß, um das Leben zu finden. Er sieht ein, daß auch die Arbeit, die Disziplin, der Einsatz nicht für sich selbst, sondern für die anderen das Leben reicher werden lassen. Und gerade diese Mühe, sich in der Arbeit einzusetzen, verleiht dem Leben die Tiefe.

Was ist denn der ewige Tod?
Der heilige Pfarrer von Ars sagte:

Die Hölle ergibt sich aus der Liebe Gottes. Die Verdammten werden rufen: Wenn uns Gott nicht so geliebt hätte, würden wir weniger leiden. Die Hölle wäre nicht mehr die Hölle. Aber so geliebt worden zu sein! Welch eine Qual!

Wenn ein Verdammter ein einziges Mal nur sagen könnte: "Mein Gott, ich liebe dich!", gäbe es für ihn keine Hölle mehr. Diese ärmste Seele. Sie hat die Fähigkeit zu lieben verloren, die sie erhalten hatte und nicht zu gebrauchen wußte. Ihr Herz ist ausgetrocknet wie die Weinbeere nach der Kelter. Kein Friede mehr, keine Seligkeit in dieser Seele, weil es in ihr keine Liebe mehr gibt. Nicht Gott verdammt uns, wir verdammen uns durch unsere Sünden. Die Verdammten klagen nicht Gott an, sondern sich selbst.

Gott liebt den Menschen, wenn aber der Mensch diese Liebe abweist, und nein sagt, überlässt Gott der Mensch sich selbst. Der Mensch hat die Freiheit dazu Ja oder Nein zusagen.
Aber er muss dann auch die Konsequent erfahren, das er nach dem Tod ewig tot ist, und nicht ewig in dieser Liebe leben kann, weil er im Leben auf der Welt, diese Liebe, nämlich Gott, abwies. Darum sagte auch Pfarrer von Ars: "Nicht Gott verdammt uns, wir verdammen uns durch unsere Sünden."
Das muss betont werden: Gott ist nur Liebe, wer aber diese Liebe abweist, hat sich selbst dafür entschieden, ewig getrennt vom Glück; wo nur Liebe ist, wo es kein Leid gibt, zu sein.
Zum Schluss nochmals der heilige Pfarrer von Ars:

"Wir schieben unsere Bekehrung bis zum Sterben auf; aber wer garantiert uns, dass wir dazu die nötige Zeit und Kraft haben werden in diesem schrecklichen Augenblick, vor dem alle Heiligen Angst hatten und in dem sich die Hölle zum letzten Angriff gegen uns vereinigt, da sie weiß, dass dies der entscheidende Augenblick ist.
Nein, wahrlich, wenn die Sünder an die Ewigkeit dächten, an dieses schreckliche "Für-immer", sie würden sich auf der Stelle bekehren...."

 


Auf den nächsten Seiten wollen wir der Frage:
"Wie und Wo kann ich Gott finden?"  nachgehen.

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