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Wir haben nun auf der vorherigen Seite über den Sinn des Lebens nachgedacht: "Was nützt es, wenn man die ganze Welt gewinnt, aber dabei sein Leben verliert", sagte treffend Jesus. Jesus machte dies durch ein Gleichnis noch deutlicher : "Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte hinlegen könnte. Und er sprach: Das will ich tun: ich will meine Scheunen abbrechen und grössere bauen, und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen grossen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; wem wird dies dann gehören, was du angehäuft hast? So geht es dem, der sich irdische Schätze sammelt und nicht reich vor Gott ist." Dazu möchte ich selbst noch eine weitere Geschichte erzählen: Ein Doktor sagte zu einer 80 Jährigen, sie werden sicher 100 Jahre alt werden. Voller Stolz und Freude ergriffen sagte sie sich: "Jetzt muss ich mich noch richtig ausleben." Und sie ging in ein Schönheitssalon. Als sie wieder herauskam verunfallte sie mit einem Auto und starb. Sie stand nun vor Gott und sagte: "Der Doktor hatte doch gesagt, ich werde sicher 100 Jahre alt." Da sagte Gott: "Es tut mir Leid, ich hatte dich nicht mehr erkannt." Also wache auf! Erinnere dich daran, dass Gott kommt! Nicht gestern, nicht morgen, sondern heute, jetzt! Er ist ein Vater, der nie aufhört, an uns zu denken, und der mit äusserster Achtung unserer Freiheit wünscht, uns zu begegnen und zu uns zu kommen; er will in unsere Mitte kommen und unter uns wohnen, er will bei uns bleiben, so Papst Benedikt. Möchte das von Papst Benedikt gesagte durch Prinzessin Alessandra Borghese vertiefen: "Warum also, wenn all das wahr ist, wenn unsere Verwirklichung und unsere Freude in der lebendigen und bewussten Beziehung zu Gott liegen, warum also verschliessen wir die Augen, stellen unsere Herzen ruhig und zügeln unseren Verstand? Ich glaube, es liegt daran, dass wir, so wie ich selbst es jahrelang getan habe, den Glauben als Feind des Lebens und des Vergnügens sehen. Gott scheint uns als Beschränkung unserer Freiheit, wo Er doch in Wahrheit eine Stütze, eine Hilfe ist. Uns scheint, dass Sein Gebot, vor allem wenn es durch die Kirche vermittelt wird, uns das verbietet, was uns doch richtig und erstrebenswert vorkommt. Und so, bewusst oder noch öfter unbewusst, versuchen wir, Ihn von uns fern zu halten, wir ignorieren Ihn und leben, als gäbe es Ihn gar nicht. Doch das ist nur eine Illusion. Hier möchte ich einen berühmten Ausspruch des Augustinus zitieren, der nach einem Leben voller Zerstreuungen den Glauben entdeckte und sagte: Wir sind für Dich gemacht, oh Herr, und unser Herz ist unruhig bis es Ruhe findet in Dir. Ich lerne auch immer mehr, dass auch das Leben selbst, wenn es in Gottes Licht gelebt wird, zu einem einzigen Gebet wird. Jede Verpflichtung, jede Arbeit und auch jede Ruhepause, jede Ablenkung kann sich in ein Gebet verwandeln. Es war für mich eine grosse Freude zu entdecken, dass es für den, der glaubt, keinen toten Punkt gibt, keinen bedeutungslosen Moment." Ich BITTE Dich heute noch einen Vortrag über das Leben nach dem Tod anzuhören oder wenigstens die kurze Zusammenfassung zu lesen (Wenn du Fragen hast kannst Du sie ruhig im Forum stellen): Zusammenfassung des Vortrages: Klick hier! (Im Aufbau) Papst Benedikt XIV. sagte in einem Interview über denn Sinn des Lebens: "Es ist klar, dass es in unserer modernen westlichen Gesellschaft viele Bleigewichte gibt, die uns vom Christentum wegdrängen. Glaube und Gott scheinen sehr fern zu sein, das Leben selbst voller Möglichkeiten und Aufgaben. Man will das Leben zunächst selbst ergreifen, es so viel leben, wie es nur geht. Ich denke dabei an den "verlorenen Sohn" , der auch dachte, im Vaterhaus sei es langweilig, er müsse das Leben so richtig ausschöpfen, an sich reissen und genissen, bis er dann merkt, dass es richtig leer ist und dass er frei und gross war, als er im eigenen Vaterhaus lebte. Nun also denke ich: jedenfalls unter den jungen Menschen breitet sich doch auch das Empfinden aus, dass all diese Vergnügungen, die uns angeboten werden, und der ganze Freizeitbetrieb, all das, was man macht und machen kann, kaufen und verkaufen kann, nicht das Ganze sein kann, dass es irgendwie um mehr geht. Und insofern ist - denke ich - doch auch eine grosse Frage danach da, was denn nun das Eigentliche sein. Das alles, was wir da so haben und kaufen können, kann es nicht sein." Wenn du willst kannst du hier mal eine Pause machen, un die Gedanken des Sinn des Lebens zu überdenken. Wir wollen morgen den Fragen; wie verwirklicht sich nun wirklich den Sinn des Lebens oder wie kann ich leben, damit ich nicht im und nach dem Leben leer werde, nachgehen. (Klick hier! Damit du nicht vergisst auf welcher Seite du warst, kannst du hier Dein Buchzeichen auf deine E-mail adresse zuschicken lassen! Klick hier!)


Hallo, schön das du wieder vorbei schaust. Die Fragen denen wir heute nachgehen wollen sind: Wie verwirklicht sich nun wirklich der Sinn des Lebens  oder wie kann ich leben, damit ich nicht im und nach dem Leben leer werde. Diese Frage hatte Mutter Teresa wie folgt beantwortet:

"Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede!"

Ich will nun diese Punkte ausführlicher beschreiben, ausfürlicher daraufeingehen.


Die Frucht der Stille ist das Gebet!

Wir möchten dazu Dr.Theodor Bovet einbringen der Dir 10 Ratschläge für das beten gibt:
  
1. Nimm dir täglich ein paar Minuten Zeit, um allein in der Stille zu sein. Entspanne Leib, Verstand und Herz.
  
2. Sprich mit Gott einfach und natürlich, und erzähle ihm alles, was du auf dem Herzen hast. Sprich zu ihm in deine eigenen Worten. Er versteht sie.
  
3. Übe dich im Gesprräch mit Gott, wenn du bei der täglichen Arbeit bist. Mach deine Augen ein paar Sekunden lang zu, wo immer du bist, im Geschäft, im Bus, am Schreibtisch.
  
4. Berufe dich auf die Tatsache, dass Gott bei dir ist und dir hilft. Du sollst Gott nicht immer bestürmen und um seinen Segen bitten, sondern vielmehr von der Tatsache ausgehen, dass er dich segnen will.
 
5. Bete in der Überzeugung, dass deine Gebet sofort über Land und Meer hinweg die, die du lieb hast, schützen und sie auch mit Gottes Liebe umgeben.

6. Wenn du betest, sollst du positive und nicht negative Gedanken haben.

7. Immer sollst du in deinem Gebet feststellen, dass du bereit bist, Gottes Willen anzunehmen, wie er auch sein mag.
  
8. Lege beim Beten einfach alles in Gottes Hand. Bitte um Kraft, dein Bestes zu können, und überlasse das übrige vertrauensvoll Gott.
  
9. Sprich ein Wort der Fürbitte für die, die dich nicht mögen
oder dich schlecht behandelt haben. Das wird dir ausserordentlich Kraft geben.

10. Täglich sollst du irgendwann einmal ein Gebet für dein Land sprechen und um die Erhaltung des Friedens bitten. Die einfachste Anweisung lautet:
Rede mit Gott so, als ob er hier im Stuhl vor dir sässe, als ob er eben ins Zimmer getreten wäre und sagte: Was willst du, dass ich dir tun soll?


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